APEX Lubmin 9 Hell

FAQ's (Häufig gestellte Fragen)

Haben Sie Fragen? Dann sind Sie hier genau richtig. Unten finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen, die wir erhalten. Wenn Sie nicht finden, wonach Sie suchen, können Sie sich gerne direkt an uns wenden.

About the Project

WAL – Wasserstoff aus Lubmin is a large-scale green hydrogen project developed by H2APEX and Copenhagen Infrastructure Partners (CIP). It aims to produce renewable hydrogen to support the decarbonisation of industry and energy systems in Germany and Europe.
Das Projekt entwickelt eine Wasserstoffproduktionsanlage auf Basis von Elektrolyse sowie eine Umspannstation, die mit erneuerbarem Strom betrieben wird. Die anfängliche Kapazität beträgt rund 100 MW, mit der Möglichkeit einer Erweiterung in späteren Phasen.
Die Anlage wird in Lubmin an der deutschen Ostseeküste errichtet – ein Standort mit direktem Zugang zu erneuerbarer Energie, Netz­infrastruktur und dem Wasserstoff-Kernnetz.
Das Projekt befindet sich derzeit in der Entwicklungsphase, wobei Genehmigungsverfahren laufen und wesentliche kommerzielle sowie technische Vereinbarungen vorbereitet oder verhandelt werden.
Das Projekt strebt den finalen Investitionsentscheid (FID) für etwa 2027 sowie den Beginn des Betriebs (COD) im Jahr 2029 an.

 

Hydrogen & Technology

Grüner Wasserstoff ist Wasserstoff, der mithilfe erneuerbarer Energiequellen wie Wind- oder Solarenergie erzeugt wird und dabei nur minimale Treibhausgasemissionen verursacht.
Wasserstoff wird durch Elektrolyse hergestellt, bei der Wasser mithilfe von Strom aus erneuerbaren Energiequellen in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten wird.

 

Wasserstoff wird in Industrien wie Stahl, Chemie und Raffinerie eingesetzt sowie zur Energiespeicherung und im Schwerlastverkehr verwendet.

Safety

Ja. Wasserstoff wird seit Jahrzehnten sicher in der Industrie eingesetzt. Sein Umgang ist gut verstanden und wird durch robuste Sicherheitsstandards unterstützt.
Das Projekt folgt strengen Ingenieurstandards, setzt umfassende Überwachungssysteme ein und wendet klare Betriebsverfahren an, um eine sichere Produktion, Speicherung und Handhabung zu gewährleisten.
Wasserstoffprojekte in Deutschland unterliegen strengen regulatorischen Rahmenbedingungen, einschließlich umweltrechtlicher und immissionsschutzrechtlicher Genehmigungsverfahren (z. B. nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz, BImSchG).

Local Impact

Das Projekt stärkt die Region Lubmin als bedeutenden Energiestandort und unterstützt den Übergang zu einem nachhaltigen Energiesystem.
Ja. Es wird erwartet, dass das Projekt während der Bau- und Betriebsphase Arbeitsplätze schafft sowie indirekte Beschäftigung in angrenzenden Branchen generiert.
Während der Bauphase können vorübergehende Auswirkungen auftreten. Diese werden durch Planung und Abstimmung mit den lokalen Behörden gesteuert.

 

Stakeholder werden über Genehmigungsverfahren, Konsultationen und eine fortlaufende Kommunikation eingebunden.

 

Infrastructure & Operations

Der Wasserstoff wird über das deutsche Wasserstoff-Kernnetz transportiert, einschließlich Anbindungen an den FLOW-Korridor mit Ausgangspunkt in Lubmin.
Zu den wichtigsten Infrastrukturbestandteilen gehören die Elektrolyseanlage, der Netzanschluss, Umspannwerke, Wasserversorgungssysteme sowie Pipelineanbindungen.

 

Das Projekt integriert erneuerbare Energieversorgung, Zugang zum Stromnetz und Wasserstoff-Transportinfrastruktur an einem einzigen Standort.

General Energy Transition

Wasserstoff ermöglicht die Dekarbonisierung von Sektoren, die sich nur schwer elektrifizieren lassen, wie etwa die Schwerindustrie und den Langstreckentransport.
Zu den zentralen Herausforderungen zählen die Marktentwicklung, der Ausbau der Infrastruktur sowie die regulatorischen Rahmenbedingungen.
Wasserstoff ergänzt die Elektrifizierung, indem er Speicher- und Flexibilitätsoptionen bietet sowie zusätzliche Dekarbonisierungsmöglichkeiten für schwer zu reduzierende Sektoren schafft.

Funding

Das Projekt wird gemeinsam von H2APEX und Copenhagen Infrastructure Partners (CIP) entwickelt und durch öffentliche Fördermechanismen wie IPCEI unterstützt, was seine strategische Bedeutung für die Energiewende in Europa unterstreicht.